Haberschlacht

Haberschlacht wird erstmals 1229 urkundlich erwähnt und liegt 235 Meter ü d. M. am Südfuß des Heuchelbergs, anmutig am Ausgang eines geschützten Wiesentälchens. Der Ort hat 510 Einwohner und ist seit 1972 Stadtteil von Brackenheim. Besondere klimatische Gegebenheiten, die günstige Lage der Weinberge und die gute Bodenbeschaffenheit sorgen dafür, dass hier der überall bekannte, qualitativ hochwertige Haberschlachter Wein „reifen“ kann. Darüber hinaus garantieren die sorgfältige Pflege und Sortenauswahl der Reben die einzigartige Qualität des bundesweit geschätzten „Haberschlachters“. Der Ortskern von Haberschlacht erhält sein malerisches Ambiente durch das „Bürgerhaus Kelter Haberschlacht“, die ehemalige große Gemeindekelter, 1837/38 im Stil des Klassizismus erbaut. Vor der Kelter steht „Der Mann im Fass“, eine Skulptur des Künstlers Hermann Koziol, welche die Bedeutung des Weinbaus für den Ort humoristisch unterstreicht. Den idyllischen Charakter des Ortes betonen zudem der Kelterplatz mit dem Dorfbrunnen und die dahinter liegende evangelische Pfarrkirche St. Jakob aus dem Jahre 1791. Neben der Kirche befindet sich das stattliche, aus dem Jahr 1617 stammende Pfarrhaus mit der modern umgebauten Pfarrscheune.Das „Bürgerhaus Kelter Haberschlacht“ wurde mit der Renovierung im Jahre 1992/93 zum Treffpunkt für jung und alt. Das Gebäude beherbergt die Ortsverwaltung und die Vereinsräume des „Landfrauenverein Haberschlacht“, „Gesangverein Liederkranz Haberschlacht“ und des „Sportverein Haberschlacht“. Der herrliche Eduard-Wörner-Saal wird eingeschränkt zu sportlichen Zwecken und zu Ortsfesten sowie Familienfeiern genutzt.Auf ausgebauten Wander- und Fahrradwegen lässt sich die Umgebung erkunden – nicht nur zur Blütezeit der Weinberge und während der Weinlese . Der Weinlehrpfad und nahe gelegene parkähnliche Wäldchen mit Trimm-Dich-Pfad sowie zahlreiche Aussichtspunkte mit Bewirtung („Hörnle“, „Heuchelberger Warte“) laden hierzu ein. Der „Erlebnispark Tripsdrill“ liegt in nächster Umgebung.